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Druck auf Teheran erhöhen

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Trump lässt iranische Maximalforderungen abblitzen

Trump lässt iranische Maximalforderungen abblitzen

dw · 2026-09-26 08:36:00 · Importance: 80 · Content Trump lässt iranische Maximalforderungen abblitzen 26. September 2026 US-Präsident Donald Trump hat nach einem Bericht der Zeitung "Wall Street Journal" einen Vorschlag des Irans zur Öffnung der Straße von Hormus abgelehnt. Trump bezweifele, dass Teheran die von Washington gestellten Bedingungen erfüllen werde, schreibt das Blatt unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Zugleich erwäge der Präsident neuerliche Angriffe auf die Islamische Republik nach den US-Zwischenwahlen im November. Der Iran hatte zuvor eigene Maximalforderungen mit Blick auf die freie Schifffahrt in der Meerenge bekräftigt. Dazu gehört eine siebentägige Einstellung der Kampfhandlungen in der Region einschließlich des Libanons, wo die vom Iran unterstützte und von etlichen Staaten als Terrororganisation eingestufte Hisbollah und Israel wechselseitige Angriffe verüben. Ebenso verlangt Teheran die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte, die Aufhebung von Sanktionen gegen iranisches Öl und ein Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen. Spiel auf Zeit beim Nuklearprogramm Zugleich beharrt die Islamische Republik auf ihrem Atomprogramm, das nach eigener Darstellung friedlichen Zwecken dient, und hält dessen ungeachtet hochangereichertes Uran in einer Menge vor, die nach Ansicht von Experten nur für militärische Pläne einen Sinn ergibt. Die USA und Israel hatten als Begründung für ihre Angriffe auf den Iran und dessen Nuklearanlagen im Februar angeführt, sie wollten Teheran am Bau einer Atombombe hindern. Der seit sieben Monaten andauernde Krieg hat den weltweiten Ölhandel massiv gestört. Die für die Handelsschifffahrt bedeutsame Route durch die Straße von Hormus ist massiv gestört; immer wieder haben die iranischen Revolutionsgarden Frachter in der Meerenge beschossen. Umgekehrt verhängten die USA eine Blockade über iranische Häfen. Unter dem Schutz des US-Militärs können immer wieder Tanker mit saudischem Öl die Straße von Hormus passieren - wie viele dies sind, ist jedoch unklar. Pressionen durch Proxies Inzwischen hat der Iran über Stellvertreter wie die von ihm unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen den Krieg auf den westlichen Teil der arabischen Halbinsel ausgeweitet. So kontrolliert die Miliz inzwischen weite Küstenabschnitte bis hin zur strategisch ebenfalls bedeutsamen Meerenge Bab al-Mandab. Saudi-Arabien wickelt seine Öl-Exporte zu Teilen über eine Ost-West-Pipeline und an Häfen der Westküste ab. Die Huthi-Miliz hatte eine Blockade saudischer Häfen ausgerufen und Handelsschiffe im Roten Meer und am Bab al-Mandab attackiert. Saudi-Arabien meldete auch an diesem Samstag wieder Beschuss durch die islamistischen Huthi. Die eigene Luftabwehr habe mehrere Drohnen im Anflug auf die Hauptstadt Riad abgewehrt, hieß es. Die Golfmonarchie führt eine Militärkoalition an, die der jemenitischen Regierung im Kampf gegen die Huthi-Rebellen beisteht. Der Bürgerkrieg im Jemen, der vor einigen Wochen wieder aufgeflammt war, gilt als Stellvertreterkonflikt zwischen den rivalisierenden Regionalmächten Saudi-Arabien und Iran. jj/pgr (dpa, afp, rtr) · Summary US-Präsident Trump lehnt laut "Wall Street Journal" einen iranischen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus ab, da Teheran die US-Bedingungen nicht erfülle. Nach den US-Zwischenwahlen im November erwägt Trump neue Angriffe. Der Iran fordert eine siebentägige Waffenruhe in der Region inklusive Libanon, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, ein Ende der Ölsanktionen und der US-Seeblockade, hält aber an seinem Atomprogramm fest. Der siebenmonatige Krieg stört den Ölhandel massiv; der Iran weitet ihn über die Huthi im Jemen bis zum Bab al-Mandab aus, Saudi-Arabien wehrt Drohnen über Riad

Die Islamische Republik beteuert ihren Friedenswillen - und hält an Bedingungen fest, die für die USA schlicht unannehmbar sind. Eine Abkehr vom Atomprogramm ist nicht vorgesehen.

Neue Angriffe in Vorbereitung: WSJ: Trump lehnt iranischen Hormus-Vorschlag ab

Neue Angriffe in Vorbereitung: WSJ: Trump lehnt iranischen Hormus-Vorschlag ab

n-tv · 2026-09-26 06:56:04 · Importance: 75 · Content Neue Angriffe in VorbereitungWSJ: Trump lehnt iranischen Hormus-Vorschlag ab US-Präsident Trump lehnt Irans Hormus-Angebot ab und denkt laut eines Medienberichts über neue Angriffe nach. Während die Regierung in Teheran auf eine Einigung drängt, fangen die Saudis Huthi-Drohnen und eine Rakete ab. Der Iran hat seinen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen bekräftigt - US-Präsident Donald Trump hat ihn einem Bericht zufolge jedoch abgelehnt. Wie das "Wall Street Journal" am Freitag (Ortszeit) berichtete, bezweifelt Trump, dass Teheran die von Washington gestellten Bedingungen erfüllen wird. Zugleich meldete Saudi-Arabien neue Angriffe der vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Miliz: Zwei auf die Hauptstadtregion Riad zufliegende Drohnen und eine ballistische Rakete seien abgefangen worden. Das "Wall Street Journal" schrieb unter Berufung auf US-Regierungsvertreter weiter, Trump erwäge nach den Kongress-Zwischenwahlen im November eine Wiederaufnahme von Angriffen auf den Iran. Auf Truth Social veröffentlichte Trump am Freitagabend eine Karte der Straße von Hormus mit der Bezeichnung "Trump Strait". "Die Frist von sieben Tagen beginnt, sobald die Vereinigten Staaten diesen Plan akzeptieren", hatte Irans Außenminister Abbas Araghtschi zuvor bei der UNO in New York gesagt. Die Entscheidung liege nun in Washington. Die Schritte, die die USA dafür unternehmen müssten, seien "nicht neu", betonte Araghtschi. "Sie sind bereits alle in dem im Juni mit Washington unterzeichneten Rahmenabkommen enthalten." Iran hat Bedingungskatalog Bereits am Dienstag hatte Araghtschi dem US-Gesandten Steve Witkoff sieben Bedingungen für ein Ende des Krieges und die Wiederöffnung der Meerenge übermittelt. Dazu gehören nach iranischen Angaben eine siebentägige Einstellung der Kampfhandlungen in der Region, auch im Libanon, die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte, die Aufhebung von Sanktionen gegen iranisches Öl sowie ein Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen. Irans Präsident Massud Peseschkian warb ebenfalls für eine Rückkehr zu dem im Juni vereinbarten Rahmen. "Wenn die Vereinigten Staaten zustimmen, auf diese Weise vorzugehen, wird alles wieder so wie vorher", sagte er dem Sender CBS. Der Prozess könne an dem Tag beginnen, an dem Washington zustimme. Die Vereinbarung vom Juni sollte die Kämpfe beenden, die Straße von Hormus wieder öffnen und Gespräche über das iranische Atomprogramm ermöglichen. Sie brach jedoch kurz darauf zusammen. Der Krieg hatte Ende Februar mit US-israelischen Angriffen auf den Iran begonnen. Teheran hält die für den Welthandel wichtige Meerenge seit Kriegsbeginn weitgehend blockiert, die USA verhängten ihrerseits eine Seeblockade iranischer Häfen. Scharmützel mit Huthis Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition erklärte, ihre Luftabwehr habe zwei von den Huthis gestartete Drohnen auf dem Weg in die Hauptstadtregion Riad zerstört. Zudem sei eine ballistische Rakete abgefangen worden, die auf die südwestsaudiarabische Stadt Chamis Muschait zielte. Dort befindet sich ein Luftwaffenstützpunkt. Ein Mitglied des politischen Büros der Huthis, Hesam al-Assad, drohte mit weiterer Eskalation. Trotz Stärke, Umfang und Wirkung der jüngsten Angriffe betrachte die Miliz diese lediglich als "kleine Übung" für eine umfassende Eskalation, sagte er. Die vom Iran unterstützten Huthis haben eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien verhängt, saudiarabische Tanker angegriffen und große Teile der jemenitischen Küste am Roten Meer unter ihre Kontrolle gebracht. Die Küste ist für saudiarabische Ölexporte wichtig. Seit der Wiederaufnahme der Kämpfe im Juli wurden nach UN-Angaben 138.000 Menschen innerhalb des Jemen vertrieben, darunter 70.000 Kinder. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien am Freitag "aufs Schärfste". Wegen der Eskalation kamen nach türkischen Angaben auch die Armeechefs Saudi-Arabiens, Pakistans und der Türkei zusammen. Die drei Staaten hatten im vergangenen Monat das sogenannte Mekka-Abkommen zur gegenseitigen Verteidigung geschlossen. Der Iran weist eine Verantwortung für das Verhalten der Huthis zurück. · Summary US-Präsident Trump hat laut WSJ Irans Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus abgelehnt und erwägt nach den Kongresswahlen im November neue Angriffe auf den Iran. Irans Außenminister Araghtschi bekräftigte bei der UNO eine Sieben-Tage-Frist ab US-Zustimmung samt sieben Bedingungen, darunter Waffenruhe, Freigabe eingefrorener Gelder und Ende der Sanktionen. Saudi-Arabien fing zwei Huthi-Drohnen auf Riad und eine Rakete ab; die Huthis drohten mit weiterer Eskalation, der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Angriffe.

US-Präsident Trump lehnt Irans Hormus-Angebot ab und denkt laut eines Medienberichts über neue Angriffe nach. Während die Regierung in Teheran auf eine Einigung drängt, fangen die Saudis Huthi-Drohnen und eine Rakete ab.

Trump lehnt Irans Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus ab

Trump lehnt Irans Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus ab

tagesschau · 2026-09-26 15:50:22 · Importance: 75 · Content Blockierte Meerenge Trump lehnt Irans Hormus-Vorschlag ab Die Straße von Hormus ist seit Beginn des Iran-Kriegs für die Schifffahrt praktisch blockiert. Iran unterbreitete den USA am Rande der UN-Generalversammlung einen Vorschlag zur Öffnung. Den lehnte US-Präsident Trump nun ab. US-Präsident Donald Trump hat einen Vorschlag Irans zur Öffnung der Straße von Hormus abgelehnt. Das erklärte Trump gegenüber Journalisten am Weißen Haus. Iran wolle sofort eine Vereinbarung treffen, weil das Land massiv verliere und keine Einnahmen mehr aus der Straße von Hormus erziele, sagte Trump. "Ich habe ihren Deal abgelehnt." Trump erwägt laut Medien neue Angriffe Iran hatte zuvor über Vermittler aus Katar das Angebot unterbreitet, die Meerenge wieder zu öffnen. Als Bedingungen forderte Iran ein Ende der US-Seeblockade gegen iranische Häfen, die Aufhebung von Sanktionen gegen den Verkauf von iranischem Öl und eine Waffenruhe, die auch den Libanon einschließt. Zuvor hatte bereits das Wall Street Journal über Trumps Skepsis gegenüber dem Vorschlag Irans berichtet. Die Zeitung schrieb unter Berufung auf US-Regierungsvertreter weiter, Trump erwäge nach den Kongress-Zwischenwahlen im November eine Wiederaufnahme von Angriffen auf Iran. Seeweg seit Kriegsbeginn blockiert Der Krieg zwischen Iran und den USA hatte Ende Februar mit US-israelischen Angriffen auf Iran begonnen. Iran reagierte mit Vergeltungsangriffen auch auf Nachbarstaaten in der Golfregion. Teheran hält seit Kriegsbeginn die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus weitgehend blockiert, was seitdem vor allem die Energiepreise weltweit in die Höhe trieb. Immer wieder kommt es in der Meerenge zu Angriffen auf Schiffe. · Summary US-Präsident Donald Trump hat einen Vorschlag Irans zur Öffnung der Straße von Hormus abgelehnt. Iran hatte über Vermittler aus Katar angeboten, die seit Kriegsbeginn Ende Februar blockierte Meerenge wieder zu öffnen – unter der Bedingung eines Endes der US-Seeblockade gegen iranische Häfen, der Aufhebung von Ölsanktionen und einer Waffenruhe inklusive Libanon. Trump sagte, Iran wolle sofort eine Vereinbarung, weil es massiv verliere; er habe den Deal abgelehnt. Laut Wall Street Journal erwägt Trump nach den Kongress-Zwischenwahlen im November neue Angriffe auf Iran.

Die Straße von Hormus ist seit Beginn des Iran-Kriegs für die Schifffahrt praktisch blockiert. Iran unterbreitete den USA am Rande der UN-Generalversammlung einen Vorschlag zur Öffnung. Den lehnte US-Präsident Trump nun ab.

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"Bemühungen zeigen Wirkung": Washington will Druck auf Teheran durch wirtschaftliche Abschottung erhöhen

"Bemühungen zeigen Wirkung": Washington will Druck auf Teheran durch wirtschaftliche Abschottung erhöhen

n-tv · 2026-09-27 20:57:08 · Importance: 75 · Content "Bemühungen zeigen Wirkung"Washington will Druck auf Teheran durch wirtschaftliche Abschottung erhöhen Die Vereinigten Arabischen Emirate stoppen sämtliche Flüge iranischer Fluglinien, die Türkei entzieht einer iranischen Bank die Lizenz. Für US-Finanzminister Bessent ist das ein Beleg für die Wirkung der Sanktionen. US-Präsident Trump erwartet neue Verhandlungen mit Teheran. US-Finanzminister Scott Bessent sieht nach eigenen Angaben Erfolge bei den Bemühungen der USA, den Iran wirtschaftlich weiter zu isolieren. Auf seine Anweisung seien Teams in zahlreiche Länder geschickt worden, um dort auf Maßnahmen gegen Teheran zu dringen, erklärte Bessent bei X und fügte hinzu: "Diese Bemühungen zeigen Wirkung." Bessent verwies unter anderem darauf, dass die Türkei und Oman keine Flüge der privaten iranischen Fluggesellschaft Mahan Air mehr ins Land ließen. Die Vereinigten Arabischen Emirate hätten sämtliche Flüge iranischer Airlines gestoppt. Zudem blockierte deren Zentralbank am Mittwoch Transaktionen von Filialen der iranischen Bank Melli. Die Türkei entzog vergangene Woche der iranischen Bank Mellat die Lizenz. Die USA hatten ihre Sanktionen gegen iranische Fluggesellschaften in dieser Woche deutlich verschärft. Finanzminister Bessent hatte angekündigt, iranische Airlines würden "weltweit lahmgelegt". Staaten wurde mit einem Ausschluss aus dem Dollarsystem gedroht, sollten sie den Fluggesellschaften weiter Kerosin oder Bodenabfertigung bereitstellen. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" führte das US-Finanzministerium Gespräche mit mehr als 50 Ländern. Trump: "Sie wollen einen Deal" US-Präsident Donald Trump erwartet eine Fortsetzung der indirekten Gespräche mit dem Iran über ein Ende des Krieges für die nächsten Tage. "Sie wollen einen Deal machen, aber es ist nicht der Deal, den ich machen will", sagte er dem US-Nachrichtenportal "Axios" in einem Telefoninterview. "Axios" berichtete unter Berufung auf "mit der Angelegenheit vertraute Kreise", dass indirekte Gespräche zwischen Washington und Teheran bereits an diesem Montag stattfinden könnten. Die neuen Verhandlungen sollen über katarische Vermittler geführt werden. Teheran hatte zuletzt allerdings auf seinen Bedingungen für eine Wiederöffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen beharrt. "Unsere Bedingungen sind klar, und jeder Schritt in Richtung einer Wiederöffnung der Straße von Hormus ist abhängig von der Erfüllung dieser Bedingungen", sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi dem staatlichen Rundfunksender Irib. "Wir werden nicht von ihnen abweichen." Der Iran habe "die erste Reaktion des US-Präsidenten gesehen, aber bislang wurde uns nichts von den Vermittlern mitgeteilt", sagte Araghtschi weiter. Teheran warte darauf, "dass die Vermittler uns die endgültigen Positionen übermitteln, und auf deren Grundlage werden wir entscheiden", fügte er hinzu. · Summary US-Finanzminister Bessent sieht Erfolge der Sanktionen gegen den Iran: Türkei und Oman lassen keine Flüge von Mahan Air mehr zu, die VAE stoppen alle Flüge iranischer Airlines, die Zentralbank der VAE blockierte Transaktionen der Bank Melli, die Türkei entzog der Bank Mellat die Lizenz. Die USA verschärften Sanktionen gegen iranische Fluggesellschaften und drohten Drittstaaten mit Ausschluss aus dem Dollarsystem. Trump erwartet neue indirekte Gespräche mit Teheran, möglicherweise am Montag über katarische Vermittler. Der Iran beharrt auf Bedingungen für eine Wiederöffnung der Straße von Hormus

Die Vereinigten Arabischen Emirate stoppen sämtliche Flüge iranischer Fluglinien, die Türkei entzieht einer iranischen Bank die Lizenz. Für US-Finanzminister Bessent ist das ein Beleg für die Wirkung der Sanktionen. US-Präsident Trump erwartet neue Verhandlungen mit Teheran.

"Ich habe nichts angeboten": Trump dementiert Zugeständnisse an den Iran

"Ich habe nichts angeboten": Trump dementiert Zugeständnisse an den Iran

n-tv · 2026-09-29 02:44:36 · Importance: 70 · Content "Ich habe nichts angeboten"Trump dementiert Zugeständnisse an den Iran Ein brisanter Medienbericht ruft den US-Präsidenten auf den Plan. Laut "Axios" soll Trump den Mullahs ihre eingefrorenen Milliarden und ein Ende der Sanktionen versprochen haben, damit der Iran-Krieg endet. Das weist der Republikaner brüsk zurück. US-Präsident Donald Trump hat Berichte zurückgewiesen, wonach er dem Iran eine Lockerung von Sanktionen und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte angeboten habe. Das Nachrichtenportal "Axios" habe "gerade einen Bericht veröffentlicht, wonach 'Trump' dem Iran eine Lockerung der Sanktionen und die Freigabe eingefrorener Gelder angeboten hat", schrieb der US-Präsident auf seiner Onlineplattform Truth Social. "Das ist unwahr. Ich habe ihnen nichts angeboten." Trump bezeichnete den Bericht als "Schwindel". Er forderte das Nachrichtenportal auf, ihn zurückzuziehen. "Axios" berief sich bei seinem Bericht auf ungenannte US-Regierungsvertreter. Demnach ist Trump "bereit, dem Iran Lockerungen bei den Sanktionen zu gewähren und eingefrorene iranische Gelder freizugeben - im Gegenzug für konkrete Schritte des Iran hinsichtlich seines Atomprogramms". Das US-Portal hatte zuvor berichtet, dass indirekte Gespräche zwischen Teheran und Washington unter katarischer Vermittlung bereits am Montag wieder aufgenommen werden könnten. Vertreter der USA und des Iran waren bereits in der vergangenen Woche am Rande der UN-Generaldebatte in New York zusammengekommen. Trump hatte zuvor "Axios" gesagt, er rechne mit einer Fortsetzung der Gespräche in den nächsten Tagen, nachdem er zuvor einen iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus zurückgewiesen hatte. Teheran: Wir planen keine neuen Gespräche Die strategisch wichtige Meerenge, über die vor dem Krieg ein Fünftel der weltweiten Erdöl- und Gaslieferungen lief, steht im Zentrum des Konflikts, der Ende Februar mit US-israelischen Angriffen auf Teheran begonnen hatte. Seitdem beansprucht der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus, Washington verhängte im Gegenzug eine Blockade gegen iranische Häfen. Der Iran plant staatlichen Medien zufolge keine neuen Gespräche mit den USA über eine Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Meerenge. "Die Standpunkte und Positionen der Islamischen Republik Iran wurden der amerikanischen Seite am vergangenen Dienstag klar und ausdrücklich über einen katarischen Vermittler übermittelt", berichtete die Agentur Irna. Die iranische Delegation werde am Dienstag nach Teheran zurückkehren. Das Thema ist in den USA hochpolitisch, wo der Preisanstieg an den Tankstellen bei den Republikanern Befürchtung weckt, bei den wichtigen Zwischenwahlen Anfang November abgestraft zu werden. · Summary US-Präsident Donald Trump hat Berichte des Portals "Axios" zurückgewiesen, er habe dem Iran eine Lockerung der Sanktionen und die Freigabe eingefrorener Milliarden angeboten für Schritte beim Atomprogramm. Auf Truth Social nannte er dies unwahr und forderte eine Rücknahme des "Schwindels". "Axios" beruft sich auf ungenannte US-Regierungsvertreter; indirekte Gespräche unter katarischer Vermittlung könnten laut dem Portal am Montag wieder aufgenommen werden. Der Iran erklärte über Irna, keine neuen Gespräche über die Straße von Hormus zu planen; die iranische Delegation kehre nach Teheran zurück

Ein brisanter Medienbericht ruft den US-Präsidenten auf den Plan. Laut "Axios" soll Trump den Mullahs ihre eingefrorenen Milliarden und ein Ende der Sanktionen versprochen haben, damit der Iran-Krieg endet. Das weist der Republikaner brüsk zurück.